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Am ersten Wochenende des jahres 2006 sorgte ein Selbstmordkommando
im Hafen von Trincomalee für weitere 13 tote Soldaten
auf Seiten der Regierung nachdem zuvor 5 Tamilenstudenten
erschossen worden waren.
Seit dem Waffenstillstand sind die Tage nach der Wahl von
Hardliner Mahinda Rajapaksa die blutigste Phase und ein Ende
der Eskalation ist nirgendwo auch nur im Ansatz mehr erkennbar.
Überall unter der Bevölkerung wird Krieg erwartet
wobei nach über 20 Jahren Bürgerkrieg eine ausgeprägte
Lethargie dominiert und nirgendwo auch nur die geringsten
Friedensbemühungen erkennbar sind.
Auswärtige Ämter wären derweilen gut beraten,
auf das Kriegsrisiko hinzuweisen, denn jeden Tag kann erneut
der Flughafen in Colombo das Ziel eines Angriffs sein, von
welchem auszugehen ist, sobald die Rajapaksa Regierung irgendeine
Handlung vornimmt, welche den LTTE Tamil Tigers als Rechtfertigung
aureichend erscheinen könnte.
Derzeit wird vor allem das Ausbleiben jeglicher Tsunami Hilfsgelder
beanstandet was auch von Internationalen Medien nach Besuch
der Tamilenregionen bestätigt wurde.
Tod zu Weihnachten 2006
Mit über 40 toten Soldaten und einem während der
Christmesse erschossenen Tamilen Politiker wurde in Sri Lanka
in den Weihnachtstagen die Rückkehr zum Bürgerkrieg
weiter vorbereitet.
Erstaunlich ruhig blieb bis dato der als Hardliner gestartete
neue President Mahinda Rajapaksa der zuletzt die Indische
Regierung bei seiner ersten Auslandsreise um mehr Unterstützung
gebeten hat.
Dies ist jedoch ein in jeglicher Hinsicht absurdes Anliegen,
da die über 100 Millionen in Indien lebenden Tamilen
zumindest absolute Neutralität fordern und im übrigen
zu ihren Verwandten ind Sri Lanka rundum solidarisch sind
und mit Geldmitteln unterstützen.
Von daher kann die Indische Regierung auf keinen Fall eine
Ausweitung des Konflikts auf den Bundesstaat Tamil Nado riskieren.
Ferner will Rajapaksa dass weitere Friedenserhandlungen in
Asien stattfinden sollen während die Tamilen auf Europa
bestehen da man sich dort fairere Bedingungen verspricht.
Vor allem Norwegen würde wegen seiner nunmehr langen
Erfahrungen als Vermittler sehr begrüsst werden.
Ansonsten gílt weiterhin, dass die Führer beider
Lager ihre eigene, persönliche Situation durch eine Ausweitung
des Konfliktes deutlich stärken können.
Dies verdeutlicht die Tatsache, dass es den Tamilen von der
LTTE bei Todesandrohung verboten worden war, für den
gemässigten Kandiadaten er Ranil Wickremesinghe
zu stimmen, der die Wahl nur deshalb mit wenigen Stimmen gegen
Hardliner Rajapaksa verloren hatte, weil die Wahlbeteiligung
in Tamilengebieten unter 1% geblieben war.
Wickremesinghe hatte einst das Waffenstillstandsabkommen
durch eigene Initiativen in die Wege geleitet und auf ihn
hatte die Wirtschaft und die gebildeteren Schichten bei der
letzten Wahl auch gehofft.
Fakt ist nun, dass die LTTE und ihre Führer im Fall
einer Aussöhnung deutlich an Macht, Einfluss und Unterstützung
verlieren würden während sie bei einem Krieg sowohl
mehr Geld aus dem Ausland, als auch starke, interne Unterstützung
erwarten können.
Schliesslich hatte sich auch El Qaeda für George W.
Bush statt John Kerry ausgesprochen, da mit markanteren Feindbildern
effektiver agitiert werden kann.
Auf der anderen Seite wird auch Mahinda Rajapaksa bei einem
Krieg mehr interne Solidarität innerhalb seiner abstrusen
Regierungskoalition erhalten, welche aus Marxisten, Mönchen
und Radikalnationalisten besteht welche sich nur aus Machtgelüsten
erklärt.
Zudem bevorzugt die Armee einen Krieg da dieser zu sofortigen
Gehaltserhöhungen auf allen Ebenen der internen Hierarchie
führt.
Insgesamt ist man ohnehin in beiden Lagern hart gesotten
was vor allem durch 20 Jahre Krieg und über 60.000 Tote
verdeutlicht wird, welche letztendlich auch keinen wirklichen
Willen zum Frieden ausgelöst haben.
Mit den aktuellen Terroranschlägen und Exekutionen durch
Todesschwadronen befinden sich beide Lager in einer Vorbereitungsphase
in der man die Gegenseite zum "ersten Schuss" zwingen
will um nicht selber in den Medien als Auslöser des neuerlichen
Krieges dargestellt zu werden.
Leidtragende sind wie immer die Bürger, welche schon
jetzt mit immer höheren Steuern und Abgaben geknechtet
werden während die nahezu alles besitzenden 1% nach den
Tsunami Geldern nun auf lukrative Waffen-und Versorgungsgeschäfte
hoffen können.
Noch immer leben viele Tsunami Opfer in Zelten und in manchen
Gebieten ist bis heute nicht eine einzige Rupie aus der Staatskasse
geflossen welche vor einem Jahr mit 3 Milliarden Dollar aufgefüllt
war, mit denen man leicht absolut alle bedürftigen Sri
Lankas hätte komfortabel ausstatten können.
Der nächste Krieg ?
Unbeachtet von den Deutschen Medien steuert Sri Lanka derzeit
mit Vollgas in den nächsten Bürgerkrieg von dem
sowohl der neue President Mahinda Rajapaksa
als auch die Anführer der Tamil Tigers eine Stärkung
der eigenen Position erwarten können.
So bieten die ersten Tage nach der Wahl Rapajakses unter
anderem immer mehr Anschläge auf Regierungstruppen mit
nicht gerade wenigen Todesopfern, wobei sich diese zur Zeit
noch auf das Gebiet der Tamilen im Norden beschränken.
Gross ist dort der Hass auf die Regierung, welche eine Auszahlung
der Tsunami Hilfsgelder verweigert und gleichzeitig mit der
Aufkündigung des Waffenstillstandes droht.
Es ist ziemlich offensichtlich, dass President Mahinda Rajapaksa
im Fall eines Krieges mit einer Verbesserung der eigenen Situation
rechnen kann welche ohnehin nur mit der wenig stabilen Hilfe
von Marxisten, Nationalisten und der Mönchspartei entstand.
Ungewöhnlich ist auch die Tatsache, dass seine Wahl
mit gerade einmal 180.000 Stimmen Vorsprung erfolgte, was
vor allem daran lag, dass die Tamil Tigers den Tamilen die
Ausübung ihres Stimmrechtes verboten hatten, da diese
ansonsten mit einer grossen Mehrheit für den eher dialogorientierten
Ranil Wickremesinghe gestimmt hätten
welcher einst den Waffenstillstand erreicht hatte und von
daher auch keinesfalls als Feindbild hätte benutzt werden
können.
Ein mit den Säbeln rasselnder Mahinda Rajapaksa garantiert
im Gegensatz zu Wickremensinghe einen verstärkten Geldzufluss
durch die im Ausland verstreuten Tamilen und eine insgesamt
weit solidarischere Unterstützung der militanten Tamil
Tigers deren Strategie die neue Regierung Sri Lanka`s extrem
entgegen kommt.
Auf der anderen Seite kann Mahinda Rajapaksa im Fall einer
"Nationalen Bedrohung" mit weitaus mehr Unterstützung
innerhalb der eigenen Koalition rechnen.
Tragisch für die gesamte Bevölkerung Sri Lanka`s
ist auf jeden Fall, dass erneut die Rüstungsausgaben
massiv steigen während schon jetzt alle wohlhabenden
Geschäftsleute jegliche Investitionen stoppen und ihr
Kapital ins sichere Ausland schaffen.
Wesentliche Entscheidungsträger rechnen bereits fest
mit einem Kriegsausbruch und auch die Börse hat mit massivsten
Kurseinbrüchen negativ auf die Wahl und Politik Rajapaksas
reagiert.
Insider rechnen bereits für Weihnachten zum Jahrestag
der Tsunami Katastrophe mit grösseren Anschlägen
wobei es völlig auuser Frage steht, dass die hochmotivierten
und perfekt geschulten Tamil Tiger jederzeit in der Lage sind,
alle wesentlichen Gebäude der Haupstadt Colombo in Schutt
und Asche zu legen.
Vor wenigen Wochen wurde dort unter anderem der als "Verräter"
verhasste Aussenminister Lakshman Kadirgamar
in seinem eigenen Garten von Heckenschützen erschossen
was ungleich schwerer ist, als einige LKW Ladungen mit Sprengstoff
in Colombo zu parken.
Erneut könnte auch ein Angriff auf den Internationalen
Flughafen erfolgen, womit die für die Tamilen ohnehin
wenig lukrative Tourismusindustrie mal wieder zu einem völligen
Stillstand gebracht werden würde.
Negativ ist ebenfalls, dass die Rajapaksa Regierung bereits
ihre Unzufriedenheit mit den Norwegischen Vermittlern zum
Ausdruck gebracht hat und man sich Indien für diese Mission
wünscht wobei jedoch die Führung in Delhi so viel
Distanz wie nur möglich anstrebt da ca. 100.000 Millionen
Tamilen im Süden das Landes ebenfalls ein enormer Machtfaktor
sind den es zu berücksichtigen gilt.
Ein eigenständiger Tamilen Staat in Sri Lanka könnte
auch in Indien Begehrlichkeiten auslösen, welche den
gesamten Süden Asiens destabilisieren würden.
Weder die Tamil Tigers noch die Rajapaksa Administration
agitieren derweilen in Richtung Frieden und die nähere
Zukunft von Sri Lanka wird von Tag zu Tag immer dunkler.
Die Tsunami Milliarden
10 Monate nach Tsunami sieht zumindest Galle besser aus als
noch vor der Katastrophe, doch entlang der versmogten und
lauten Küstenstrasse leben noch immer sehr viele Menschen
in Zelten.
Angekommen ist von den Hlifsgeldern bis dato recht wenig
und würde es nicht die vielen kleinen Organisationen
und Spenden geben, so wäre die Not auch dort so gross
wie in vielen anderen Regionen.
Vor allen in ländlichen Gegenden und im Norden ist die
Situation für tausende von Flutopfern unerträglich,
welche noch immer in Zelten leben, wobei ein ein einfaches,
aber brauchbares Fertighaus nur 1.000 Dollar kostet und Land
im dünn besiedelten Sri Lanka in beliebigem Umfang verfügbar
ist.
Somit stellt sich die Frage, was mit all den Spendenmilliarden
geschehen ist, für deren Verbleib sich in DE weiterhin
niemand zu interessieren scheint.
Die Bundesregierung gab 550 Millionen €
und privat wurden über 370 Millionen
für Tsunami Opfer gespendet. Aktuell wird Regierung
von Sri Lanka beschuldigt, immense Summen nicht an die Opfer
weiterzuleiten, während die ehemalige Präsidentin
Kumaratunga auf ihrer Internetseite
erkärte, dass "nicht einmal 5 Cent" in
bar an Hilfe für die Tsunami Gebiete eingetroffen sind.
Die Tage nach Tsunami
Ein Bild der Verwüstung bot die Hauptstrasse zwischen
Galle und Unawatuna auch noch Tage nach der Flut.
Erst 2 Wochen später wurde mit dem Aufräume begonnen
und auch am 14. Januar wurden noch täglich bis zu 400
Tote geborgen.
Die Regierung von Sri Lanka protestierte
gegen die direkte Hilfe Italiens für die Gebiete der
Tamilen im Norden der Insel, wo es immerhin nicht zu Plündererungen
kam, die im Süden der Insel ungestört stattfanden.
Behörden in Sri Lanka haben völlig
versagt da es auch 72 Stunden nach Tsunami weder Polizei,
noch Armee oder ärztliche Hilfe im Süden der Insel
gab während Plünderer und Kriminelle völlig
freie Bahn hatten.
Die Bundesregierung hat ihre Tsunami Hilfe
auf 500 Millionen Euro aufgestockt, während Indien und
Thailand auf Hilfe verzichten, damit Sri Lanka und Indonesien
stärker geholfen werden kann.
18.1.2005
Das Thema Tsunami ist in den Nachrichten
und bei weiten Teilen der Bevölkerung von Sri Lanka schon
nicht mehr existent. Nur noch in den Küstenregionen sind
bedingt durch die enorme Zerstörung und die vielen Opfer
die Auswirkungen noch deutlich erkennbar.
17. 1.2005
Um die 80% aller Fischerboote auf Sri Lanka wurden von den
Tsunami Wellen zerstört.
14.1.2005
Derweilen wird mit bis zu 40.000 Toten gerechnet, da noch
immer bis zu 400 Leichen pro Tag geborgen werden.
Die UNICEF meldete, dass die LTTE Tamil Tigers Waisenkinder
in den Flüchtlingscamps rekrutieren, was die Seperatisten
jedoch dementieren.
11.1.2005
Aussenminister Joschka Fischer besuchte im Rahmen der Tsunami
Hilfe Sri Lanka, wo er eine Einladung der Tamilen nicht akzeptierte.
Während die Regierung von Sri Lanka
keine direkten Tsunami Hilfe aus dem Ausland für ohnehin
arme Gebiete der Tamilen im Norden zulassen will, drohten
Führer der Tamil Tigers bereits mit ernsten Konsequenzen,
was BBC Experten als Bedrohung des wackligen Waffenstillstands
werten. Auch Kofe Annan wurde ein Besuch der Tamilen verweigert.
Weite Teile von Sri Lanka sind weiterhin
unversorgt, da die Regierung auf zentrale Verwaltung der Hilfsgüter
besteht, welche zum Teil in schlecht organisierten und überquellenden
Lagerräumen verrotten.
In Unwatuna, Sri Lanka ist noch immer
keine ausreichende Hilfe angekommen, was derzeit für
viele Gegenden gilt, die unter fehlender Nahrung, Trinkwasser
und vor allem dem Ausbleiben von Sicherheitskräften leiden,
obwohl alle Orte schon lange erreichbar sind. Vor allem auswärtige
Ortschaften werden kaum richtig versorgt was auch der UN Koordinator
Jan Egeland zugeben musste.
Aus Galle, Sri Lanka gab es falsche
Informationen zu Cholera Erkrankungen, doch noch immer gibt
es nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt weder ausreichendes
Trinkwasser noch genügend Nahrungsmittel.
Das Auswärtige Amt rät unter
Hinweis auf eigene Experten von Reisen in die Tsunami Zone
ab. Tatsache ist jedoch, das in Sri Lanka die Deutsche Botschaft
tlw. noch nicht einmal zu einfachster Hilfe in der Lage war
und dass viele Europäische Urlauber nur durch private
Initiaven weiterkamen.
Deutsche Fluglinien wie Condor, LTU
usw. schicken leere Jets nach Sri Lanka statt Hilfsgüter
oder zumindest das dringend benötigte Trinkwasser mitzubringen.
Die USA erhöhen ihre Hilfe für die Tsunami Opfer
auf 350 Millionen Dollar, China spendet 90 Millionen Dollar
und England 96 Millionen.
Im Süden von Sri Lanka sind nun
auch Galle, Unawatuna, Bentota, Matara and Hikkaduwa über
die Küstenstrasse erreicbar.
Galle, Matara, Bentota und Hikkaduwa sind nach Informationen
von Deutschen Ärzten von Epidmien bedroht.
In Southern Sri Lanka in Galle, Unawatuna
und Hikkaduwa sitzen noch immer zahllose Deutsche Touristen
fest, da die Deutsche Botschaft es nicht einmal geschafft
hat, ein paar Busse zum einsammeln zu organisieren. Bereits
16 Stunden nach der Tsunami Welle hätten Busse dort zur
Rttung eintreffen können, da diese Orte über die
Landstrecke erreichbar waren. Minivans mit Fahrer hätten
ca. 100 Dollar gekostet und in jedem hätten bis zu 16
Personen evakuiert werden können.
Alleine in Galle starben über
2.000 und das lokale Hospital war völlig überfordert.
2004
In Galle starben weit üer 2.000
und das Hospital war nicht mehr in der lage, alle Opfer versorgen
zu können.
Galle, Matara, Bentota und Hikkaduwa sind völlig verwüstet
und es drohen Seuchen..
Red Cross convoys have reached Southern
Sri Lanka as late as 72 hours after tsunami.
Authorities in Sri Lanka had not been
able to handle the situation when parts of the south had not
seen any police or military within the first 72 hours after
Tsunami.
No warning was given by any official or
scientific institute about the Killerwave
in the Asian region - there is no tsunami
warning system for the Indian Ocean like
the one US Scientists from NOAA operate for Pacific Areas
Tsunami
Facts
Southern Asia was shattered by a huge
tsunami tidal wave caused by an 8,9 earthquake.
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